Greendrive 2022 - NEU Tag 7

Greendrive bei Shell Eco-Marathon

An Alle!

Heute ist unser völlig neu gefertigter „Greendriver“ auf Reisen gegangen. Mit dem „Team Thaiger“ der Hochschule ist es auf der Fahrt nach Nogaro / Frankreich. Dort findet der diesjährige Shell Eco-Marathon statt. Die neue Karosserie und der neue Motor sind nur zwei Highlights die uns auf eine sehr gute Platzierung hoffen lässt. Vom 01.07.-08.07.22 sind wir vor Ort. Ihr könnt täglich auf der Hompage unserer Schule miterleben was so los ist. Jeden Tag ab dem 02.07 erscheinen Infos und Bilder aus Nogaro. Also, drückt uns die Daumen und seit schön neugierig was wir für unsere Schule so rausholen.

Falls ihr uns erreichen wollt: Greendrive@web.de

Tag 1

Der heutige Tag begann für uns früh, 7:30 Uhr war Treff am Stralsunder Bahnhof. Da ein paar von uns die Nacht vorher sehr wenig geschlafen hatten, holten sie das auf der Zugfahrt nach. Mit einem Berliner Döner im Bauch begaben wir uns zum Flughafen, wo das Einchecken ziemlich schnell ging. Zu unserem Glück war das ThaiGer- Team der Hochschule Stralsund schon vorher angereist und nahm unsere schweren Gepäckstücke mit, so dass wir nur mit Handgepäck unterwegs sein brauchten. Nach einem relativ entspannten Flug begrüßte uns Herr Mittelstädt am Flughafen und nahm zwei Teilnehmer von uns mit, während der Rest auf David, unseren Fahrer vom ThaiGer-Team, wartete. Nach einer ungefähr zweistündigen Autofahrt kamen wir im beschaulichen Nogaro an und feierten, so gut es nach einer langen Reise ging, mit dem ThaiGer- Team den errungenen Sieg. Nachdem ThaiGer zur Heimfahrt aufgebrochen war, fingen wir mit dem Zeltaufbau an, woraufhin manche von uns schlafen gingen und der Rest noch ein wenig erzählte und schon mal mit dem Aufräumen begann. So endete der erste Tag, der doch etwas anstrengend war, mit dem Ziel des Ankommens in Nogaro. 

Johann

Tag 2

Der erste Morgen in Nogaro, nach einer überraschend kühlen Nacht, begann etwa 8:30 Uhr. Während einige Teammitglieder erst die Augen öffneten, wurden bereits frische Baguettes aus einer Boulangerie in der Stadt geholt. Diese schmeckten, wie erwartet, hervorragend. Wie sollte es sonst sein in Frankreich? Nach dem Frühstück ging es daran, den Zeltplatz aufzuräumen, weil die Studenten eine kleine Feier nach ihrem erfolgreich verteidigten Europameistertitel abgehalten hatten. Herzlichen Glückwunsch! Wir setzen alles daran, ebenso ein solches Ergebnis zu erzielen. Zum Aufräumen gehört natürlich auch der Küchendienst; also wurde ein Teil des Teams damit beauftragt, das Geschirr zu säubern, während der andere Teil bereits Vorbereitungen für das Mittagessen tätigte und dieses dann natürlich auch selbst zubereitete. Nach dem Essen (Thüringer Klöße mit Gulasch) gab es die Möglichkeit, die kleine Stadt Nogaro zu erkunden. Da diese sehr südlich liegt, kommt auch spanisches Flair auf, was sehr schön ist, aber eine gewisse Temperatur mit sich bringt. Allgemein wurde der Tag genutzt, um sich an die Umgebung zu gewöhnen und sich in die Situation einzufinden. Ebenso wurde sich an das, wie bereits erwähnt, wärmere Klima mit viel Flüssigkeit und auch Eis gewöhnt. Der Abend wurde mit hervorragendem Baguette abgerundet. Der etwas ruhigere Tag hat uns eine Verschnaufpause nach der Anreise am Vortag verschafft, so dass in den nächsten Tagen erfolgreich am Event teilgenommen werden kann.

Nico

Tag 3

Der heutige Tag begann nach einer leider nur sehr kurzen Nacht. Nicht nur, dass gegen sieben der erste Wecker angefangen hat, uns aus dem Schlaf zu reißen (obwohl der offizielle Aufwachtermin erst eine Stunde später war). Nein, außerdem unterhielten wir uns noch bis spät in den Abend angeregt mit einem tunesischen Team. Für sie ist das Wetter hier sogar eine willkommene Abkühlung, was wir von uns natürlich nicht behaupten können. Allgemein stand der heutige Tag unter dem Zeichen des interkulturellen Austausches.

Nachdem unsere Helden Oliver und Johann den Abwasch erledigt hatten und es ein wenig zum Mittag gab, wurde das neue Maskottchen Stuard eingeweiht und der Fahrerin Franziska übergeben. Anschließend brach das Team auf, um zum ersten Mal das, glücklicherweise durch das Thaiger Team bereits eingerichtete, Paddock zu betreten.

Nach dem Erhalt der Sicherheitshinweise und der üblichen Werbebeutel, Flaschen und T-Shirts und dem Überstehen kleinerer Konflikte aufgrund von zu leichtem Schuhwerk usw. konnte die Arbeit beginnen.

Aufkleber wurden aufgebracht, Reifen aufgepumpt und Akkus geladen. Außerdem begann damit auch der Austausch mit anderen Teams, unter anderem aus Italien, Frankreich und den Niederlanden. Es wurden Werkzeuge und Teile ausgetauscht, zusammen gelacht und bereits neue Ideen und Pläne für nächstes Jahr geschmiedet. Leider wurde das Wetter zusehends schlechter. Gruppenfotos konnten trotzdem geschossen werden.

Nachdem die Arbeit mehr oder weniger erledigt war (die Paddocks sind nur bis zu einer bestimmten Zeit geöffnet), begab sich das Team zurück zum Camp. Für den Abend stand ein netter Plausch mit dem französischen Schülerteam an. 

 Oliver

Tag 4

Nach einer abendlichen Fitnessrunde der Extraklasse zog ein Unwetter über den Zeltplatz. Der Sonne entgegen nahm das Team dennoch Fahrt auf und arbeitete intensiv am Rennauto. Ab 9.00 Uhr nutzte die Fahrerin die Möglichkeit der Streckenbegehung. Danach begann die technische Inspektion. Teilergebnis am Abend war die bestandene Prüfung. Diese gilt als Voraussetzung für die Testfahrten vor den Wertungsläufen. Nach dem Abendessen plante Greendrive den nächsten Tag und ließ den Abend doch recht entspannt ausklingen.

Franziska

Tag 5

Nach einem etwas verspäteten Frühstück an der frischen Luft, ging es den auch für Franzi (die Fahrerin) und Herrn Groshopp zum Briefing. Der Rest machte sich fertig, damit sie pünktlich zu den Paddocks kommen. Nachdem das ganze Team sich wieder getroffen hat, gab es eine kleine Lagebesprechung. Franzi konnte, nachdem die Schwierigkeiten am Hinterrad behoben wurden, ihre ersten Testrunden drehen. Dank, Hannah und Herrn Mittelstädt, hatten wir zum Mittag Königsbergerklopse, Kartoffeln und Rote Beete. Neu Gestärkt ging es den nach weitern arbeiten am Auto nun wieder auf die Rennstrecke, diesmal aber für die ersten zwei Wertungsrunden. Leider wurde nur die zweite Runde gewährtet, doch diese Runde hat uns auf den 4. Platz gebracht, wir sind nur noch einen Platz nach unten gerutscht da ein Team mit besseren Werten vor uns kam. Danach hat das Team das Paddock aufgeräumt und ist wieder zum Zeltplatz zurück gekehrt. Zum Abendessen gab es Würstchen und Baguette und noch eine Rede von Andi und Herrn Mittelstädt, dadurch wurde das Team motiviert für den morgigen Tag. 

Maja

Tag 6

Heute, am Mittwoch unserer schönen Reise, war der letzte Tag des Shell Eco Marathons und somit hatten wir auch die letzten Chancen, uns zu verbessern, denn unser nächster Konkurrent war nur eine Haaresbreite voraus. Man hat also letzte Vorbereitungen getroffen und dann Franzi bei bestem Wetter auf die Strecke geschickt. Leider hat es trotz deutlich besser werdenden Fahrzeiten nicht gereicht, unsere Ergebnisse des 2. Wertungslaufes zu überbieten, geschweige denn, unsere Konkurrenten einzuholen. Überraschenderweise haben wir uns trotzdem vom 5. zum 4. Platz verbessert, weil der zweite Platz aufgrund seiner zu jungen Fahrer disqualifiziert wurde. Nach einer schönen Siegerehrung haben wir dann das Paddock aufgeräumt und konnten das Areal final verlassen. Nach einer bewegenden Rede im Camp wurde der Abend mit einem Grillfest beendet und natürlich hatte Andy, wie er ist, zu diesem Zeitpunkt bereits Ideen, wie wir unser Fahrzeug für den nächsten Wettkampf verbessern können.

Anton

Tag 7

Der letzte Tag unserer Reise startete nach einer für die meisten sehr kurzen Nacht da bis zum späten Abend noch ein schönes Beisammensein herrschte und wir schon um 6:30 Uhr von einem Taxi abgeholt wurden. Ich selber bin um 5:17 Uhr nach etwa vier Stunden Schlaf aufgestanden habe mein Zelt zusammengepackt und aß dann noch schnell einen Joghurt. Andi und David machten sich auch auf den Heimweg. Nachdem wir am Flughafenangekommen sind, mussten wir durch eine Flugverspätung ungefähr vier Stunden warten bis wir es dann ins Flugzeug geschafft haben. Nach dem Flug zum BER und einer kleinen Mittagspause stiegen wir in den ziemlich vollen Zug ein und schafften es dann endgültig nach Hause. Der Tag war insgesamt nicht so spektakulär da auch versucht wurde möglichst viel Schlaf nachzuholen. Aber wir haben die Geschehnisse der letzten Tage noch einmal Revue passieren lassen und es kamen immer noch schöne Gespräche zustande. Rückblickend finde ich dass es eine sehr schöne Erfahrung war und ich bin sehr dankbar und auch stolz dort gewesen zu sein. Auch wenn es nicht der schon fast wie erwartete erste Platz geworden ist, haben wir denke ich doch alle etwas gelernt, viel Spaß gehabt und sind als Gruppe enger zusammengewachsen. Auch wenn es zwischenzeitlich manchmal stressig war und man einfach nur in Davids Hängematte gefallen ist, kam man doch immer wieder hoch und konnte mit viel Freude, in manchen Fällen auch Überwindung, dass ganze durchziehen. Persönlich möchte ich auch meinen Dank aussprechen an Herrn Mathis Groschopp, der immer für einen Spaß zu haben war und obwohl Naturwissenschaften nicht sein Spezialgebiet sind, überall mit angepackt hat und im besonderen viel mit anderen Teams kommuniziert hat was uns interessante Informationen und coole Gespräche einbrachte. Auch ein Dank an Andi und David, für die tatkräftige Unterstützung und das hoffentlich erfolgreiche nach Hause bringen des Equipments. Wie ich zu hören bekam, ist der Transporter nur wenige Kilometer von der Stelle entfernt liegen geblieben wo er das auf dem Rückweg von der letzten Frankreichfahrt auch getan hat.

Ich werde, wenn auch nicht von unserer Schule aus, weiterhin an solchen Events teilnehmen.

Johann

Zurück